Historique

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1927 – 1967

Der F.C: « Red-Star » Merl kam zum Leben wie ein jeder anderer Fußballverein. Er hatte einen Vorläufer, den F.C: « Union Sportive », dem aber nur die Dauer einer verfrühten Gründung beschieden war. Auf dessen Trümmern standen ein paar erprobte Spieler, junger Nachwuchs, auch sportbegeisterter Anhänger. Man suchte und fand einen Vorstand und so konnte am 9.ten April 1927 in Merl ein neuer Fußballverein, unser „ Red Star“ gegründet.

Anfangs hatte der junge Verein gegen mancherlei Schwierigkeiten anzukämpfen. Aktive und Dirigenten ließen sich aber keineswegs abschrecken und mit Mut und Fleiß gelang es, Hindernisse aus dem Wege zu räumen und den Verein an Grösse und Stärke auszubauen.

Die sportliche Aktivität war sehr rege und in der Saison 1928-1929 nahm der Verein erstmalig an der Meisterschaft teil und spielte in der dritten Division. Da den Spielern aber die erforderte Routine fehlte klassierte sich die Mannschaft an letzter Stelle. Anders ging es in der Saison 1929/1930. Der Verein beteiligte sich mit 2 Mannschaften an der Meisterschaft. Die 1. Mannschaft wurde Bezirksmeister und stieg in die 2. Division.

Auch die Reservemannschaft errang den Meistertitel.

Die Meisterschaften der Jahre 1930-31 und 1931-32 sahen den Red-Star immer im Mittelfelde der 2. Division. Auch die Reservemannschaft konnte sich ehrenvoll klassieren.

1932-33 brachte die Krönung aller Anstrengungen. Der Red-Star dominierte sämtliche Mitbewerber und klassierte sich an der Spitze seines Bezirks vor Remich und Tetingen. der andere Bezirksmeister Wasserbillig wurde im Finale 2:1 besiegt. Als Landesmeister der 2. Division kehrte der Red-Star nach Hause zurück.

In der Promotion konnte man sich anfänglich gegen starke Gegner gut behaupten. 1993-34 wurde der 6. Platz belegt und 1934-35 endeten wir an der 7. Stelle. Die Reserve-Mannschaft klassierte sich in den beiden Jahren an 6. Stelle ihres Bezirkes. Durch die Neueinteilung der Divisionen konnten wir 1935-336 noch in der Promotion spielen. Aber in dieser Saison wurden wir durch die Abwanderung guter Spieler geschwächt, endeten an 10. Stelle und mussten in die 2. Division absteigen. Auch die Saison 1936-37 begann wenig verheißungsvoll. Noch klebte die Pechsträhne am roten Stern und so wird Red-Star die kommende Meisterschaft in der 3. Division spielen. Auch die Resultate der Reserve-Mannschaft waren nicht hoffnungsberechtigt.

Am 30. Mai 1937 wurde die Einweihung des neuen Sportplatzes „ Stade Prince Jean“ vorgenommen, den eine vorsorgliche Stadtverwaltung in Stand setzen ließ.

Die Jahre 1937-38, 1938-39, 1939-40 spielten wir in der 3. Division. Wir konnten uns jedes Jahr ehrenvoll klassieren und die Reserve-Mannschaft wurde 1937-38 Bezirksmeister.

Mit dem 10. Mai brach dann über Nacht das Kriegsgeschehen über unser Land herein das außer der militärischen Besetzung eine, über 4 Jahre andauernde, Periode eines nie gekannten Terrors im Gefolge hatte der unsagbares Leid hinterließ.

Allein schon die Besetzung unseres Landes machte die Durchführung eines normalen Sportbetriebes unmöglich. Als dann noch die F.L.F. nach dem Beispiel aller übrigen luxemburgischen Sportverbände und Organisationen aufgelöst wurde, war eine Weiterführung er Meisterschaften nach luxemburgischem Muster ausgeschlossen. Die als Ersatz vom Gaufachwart für Fußball ausgerichteten Regionalmeisterschaften wurden nach Kriegsende auf Grund eines Beschlusses der Generalversammlung der F.L.F. nicht homologiert.

Unsere Vereinsleitung hatte sich zum Ziel gesetzt den Sportbetrieb trotz der misslichen Umstände aufrecht zu erhalten damit vor allem die Junioren über die Kriegsjahre hinweg gerettet werden konnten.

Unsere Juniorenmannschaft wurde luxemburgischer Meister und in Koblenz verloren wir nur knapp den Titel als Gaumeister. Sofort nach der Befreiung im September 1944war der Vorstand bemüht eine vollwertige Mannschaft auf die Beine zu bringen. Für 1944-45 konnte noch keine regelrechte Meisterschaft organisiert werden. Als Übergang wurde ein, in Regionalgruppen eingeteiltes, „Championnat de la Libération“ durchgeführt. Die Juniormannschaft nahm an der Coupe Prince Jean teil, schied aus, durch Los, in einem Spiel gegen Red Black Pfaffenthal.

Eine geregelte Landesmeisterschaft wurde wieder 1945-46 durchgeführt. Unser Verein spielte in der 2. Division welche in 2 Bezirke aus 10 Vereinen eingeteilt war. Die erste Mannschaft klassierte sich an 5. Stelle, die Junioren spielten im 4. Bezirk und endeten am 7. Platz.

Für 1946-47 wurde eine Neueinteilung der Divisionen vorgenommen. Unser Verein wurde in die Promotion eingegliedert welche 2 Bezirke zu 10 Vereinen umfasste. Der Red-Star spielte im 2. Bezirk und klassierte sich an 7. Stell, punktegleich mit Etzella Ettelbrück am 8. Platz. Für den dritten Absteigenden wurde ein Eliminationsspiel angesetzt zwischen Merl und Ettelbrück, das vom Red Star mit 7:2 gewonnen wurde. Die Reserve-Mannschaft endete am 5. Stelle und die Junioren wurden Bezirksmeister.

In der Saison 1947-48 war eine Aufstiegskurve zu verzeichnen. Unsere 1. Mannschaft errang den 2. Platz und stieg in die 1. Division. Die Reserve-Mannschaft klassierte sich an 5. Stelle während die Junioren in ihrem Bezirk am letzten Platz figurierten.

In den Jahrgängen 1948-49-50-51 hatte die erste Mannschaft in der 1. Division zu 12 Vereinen gute Resultate zu verzeichnen- klassierte sich zweimal an 4. und einmal an 5. Stelle. Die Resultate der Reserven- resp. Juniorenmannschaft waren nicht so befriedigend. Durch eine Neueinteilung der Divisionen wurden für die Saison 1951-52 zwei Divisionen zu 10 Vereinen geschaffen. Die erste Mannschaft machte den Bezirksmeister und stieg somit in die Ehrendivision.

In dieser Saison sind ebenfalls die Resultate der Coupe de Luxembourg hervorzustreichen.

Der Red Star besiegte im Achtelfinale Fola, im Viertelfinale nach 2 Spielen Tetingen und im Halbfinale Niederkorn. Das Finale wurde ausgetragen auf dem Stadion in Luxemburg zwischen Merl und Red Boys Differdingen. Nach einem ausgeglichenen Spiel gewann Red Boys 1:o.

Die Trainerarbeit von Victor Feller hat sehr viel zum Aufstieg und dem guten Resultat der Coupe de Luxembourg beigetragen. Wir spielten nun 5 Jahre in der Ehrendivision und erzielten gute Resultate gegen führende Mannschaften. Auch in der Coupe de Luxembourg war unsere Mannschaft ein ebenbürtiger Gegner.

1952-53 Viertelfinalist, 1953-54 Halbfinalist nachdem wir Spora besiegt und von Jeunesse nach einem Wiederholungsspiel eliminiert wurden; 1954-55 Viertelfinalist.

Da unser Spielfeld neu renoviert wurde und wir die Meisterschaftsspiele sämtlicher Mannschaften in den Jahren 53/54 -- 54/55 – 55/56 auf anderen Spielfeldern austragen mussten sowie das Training auf dem Spielfelde in Hollerich absolvierten, war vorauszusehen dass ein Formrückgang unvermeidlich war. So belegten wir 1956-57 den beschämenden letzten Platz und stiegen ab in die Ehrenpromotion.

Durch den Abgang verschiedener Spieler belegten wir in der Saison 1957-58 den 11. Platz und mussten erneut absteigen in die 1. Division. Die Resultate der Reserven- und Juniormannschaft waren jedoch zufrieden stellend.

1958-59 klassierten sich die erste Mannschaft an 5. Stelle, die Reserven an 3. Stelle, die Junioren spielten in der 3. Klasse und endeten auf Platz 5 – die Reservejunioren auf Platz 3.

Die Meisterschaft 1959-60 war für den Vorstand und seine Supporter nicht erfreulich. Die erste Mannschaft endete an 11. Stelle und stieg ab in die 2. Division – die Reservemannschaft und die Junioren belegten in ihren Bezirken den 3. Platz.

Trotz dreimaligem Abstieg in den letzten 4 Jahren ging man erneut mit Mut und Fleiß an die Arbeit und in der Saison 1960-61 belegten die erste Mannschaft den 3. – die Reserven den 3. und die Junioren in der dritten Klasse den 6. Platz.

In der Saison 1961-62 kam dann wieder der Aufstieg in die 1. Division. Tricolore und Red Star waren Punkte gleich. Ein Barragespiel wurde angesetzt und von Merl 5:2 gewonnen. Die Reservemannschaft wurde Bezirksmeister und die Junioren endeten in der 3. Klasse am 5. Platz.

Bei dem Aufstieg in die 1. Division sollte es nicht bleiben. Die erste Mannschaft wurde 1962-63 Bezirksmeister und stieg in die Ehrenpromotion. Auch das Barragespiel zwischen dem Bezirksmeister Mersch und Merl wurde 3:2 gewonnen. Die Reserven endeten am 2. Platz und die Junioren stiegen ab in die 4. Klasse.

In der Saison 1963-64 belegte die erste Mannschaft den 10. – die Reserven den 5. und die Junioren den 4. Platz.

Im Jahrgang 1964-65 belegten die 1. Mannschaft den 6. – die Reserven den 4. und die Junioren in der 4. Klasse den 3. Platz.

Erstmalig hat der Verein eine Scolaires-Mannschaft. Sie spielten im 4. Bezirk und endigten an 7. Stelle.

1965-66 war keine erfreuliche Saison für die erste Mannschaft welche in die 1. Division absteigen musste. Die Reserven klassierten sich im 2. Bezirk an 8. Stelle, die Junioren wurden Bezirksmeister und stiegen in die 3. Klasse auf. Die Scolaires-Mannschaft belegte den 8. Platz.

In der Saison 1966-67 endete die erste Mannschaft an 5. Stelle – die Reserven stiegen ab in die dritte Klasse – die Junioren endeten in der dritten Klasse am 4. und die Scolaires am 8. Platz.

(Broschüre: 40ième anniversaire FC Red Star Merl Belair)

 

 

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1967-1987

Mit Ausnahme der Meisterschaftsrunden 1966-67 und 1967-68, die wieder in der 1. Division gespielt wurden, sicherte sich der Red Star mit anschaulichen Leistungen die Zugehörigkeit zur Ehrenpromotion bis Ende der Saison 1972-73.

Zu bemerken dass in der Saison 1964-65 erstmals eine Schülermannschaft (Scolaires) an der Meisterschaft teilnahm.

Die Mannschaft wurde von Fonny Friederich betreut welcher mehr als 23 Jahre lang ihr angestammter Betreuer ist – eine Leistung die ihresgleichen im Luxemburger Fußballbetrieb sucht.

Der 2. große Wurf in der Geschichte des Merler Vereins gelang 1973. Unter der fachkundigen Leitung von Trainer Neggy Schneider eroberte die 1. Mannschaft den Meistertitel in der Ehrenpromotion mit 5 Punkten Vorsprung auf den Zweitklassierten FC Stade Düdelingen und somit das Recht im Kreise der besten Mannschaften unseres Landes gleichberechtigt mitzuspielen und zwar in auch heute noch so genannten Nationaldivision.

Leider dauerte das stolze Gefühl zur Fußballelite zu gehören nur 2 Jahre lang. Ende der Saison 1974-75 musste der FC Red Star – zusammen mit Spora Luxemburg – den Rückgang in die Ehrenpromotion antreten.

Das Verweilen in der Ehrenpromotion dauerte auch bloß 2 Jahre denn schon am Ende der Saison 1976-77 wurde zum Rückmarsch in die 1. Division geblasen. Dies in auserlesener Gesellschaft von Swift Hesperingen und CS Petingen, derweil Spora Luxemburg den Meistertitel errang.

Dieser Abstieg schmerzte umso mehr als er gleichzeitig in die Feierlichkeiten des 50jährigen Bestehens des FC Red Star fiel.

In der anlässlich dieser Feierlichkeiten erschienen Festbrochüre schrieb der damalige Präsident des Vereins:

„Puissent les dirigeants actuels continuer à persévérer dans leur haute mission d’éducateurs et de guides des jeunes - les joueurs pratiquer le football en mettant en évidence la camaraderie tout en s’effaçant devant le salut de leur équipe –les supporteurs et amis ne pas se lasser de manifester leur solidarité avec le club. Alors je suis convaincu que l’avenir du Red Star sera pleinement assuré et qu’il sortira rapidement de l’impasse dans laquelle il se trouve actuellement pour réintégrer à court terme l’élite du football luxembourgeois. “

Letzterer Wunsch blieb bis heute leider unerfüllt obschon es während all der Jahre nicht am guten Willen und an der erforderlichen Ausdauer seitens der Vereinsverantwortlichen fehlte.

Trotz aufopferungsvoller Jugendarbeit, die mit viel versprechenden Resultaten im Bereich der Scolaires – Cadets – und Juniormannschaften belohnt wurde, gelang es während der letzten 10 Jahre nicht eine schlagkräftige und homogene 1. Mannschaft heranzubilden, die in die Fußstapfen der früheren Erfolgsmannschaft treten konnte.

Fazit dieser unzulänglichen Gegebenheiten war dann notgedrungen die untergeordnete Rolle die der FC Red Star in der Folge im Luxemburger Fußball spielen musste:

1979-1981 1. Division
1982-1984 2. Division
1984-1985 3. Division
1985-1987 2. Division

Im Winter 1981-82 sollte eine fundamentale Änderung in der Geschichte des Red Stars herbeigeführt werden.

Geplant – und fast perfekt – war eine Fusion mit dem Nachbarverein C.S. Spora Luxemburg. Die Delegationen der beiden Vereine bekundeten ihr Interesse an einem Zusammenschluss und erarbeiteten, in mehreren Verhandlungsrunden, den konkreten Vorgang der Fusion die ab Saison 1982-83 in Wirklichkeit umgesetzt werden sollte, dies im ureigenen Interesse beider Vereine.

Die Delegation der beiden Vereine bekundeten ihr Interesse an einem Zusammenschluss und erarbeiteten in mehreren Verhandlungsrunden den konkreten Vorgang der Fusion, die ab Saison 1982/83 in Wirklichkeit umgesetzt werden sollte, dies im ureigenen Interesse beider Vereine.

Es blieb allerdings nicht verborgen dass der Enthusiasmus in Merler Vereinskreisen weitaus gedämpfter über diesen Schritt war als innerhalb des Traditionsklubs von der Arlonerstrasse.

Eigentlich hatte man erwartet dass die im April anstehende Generalsversammlung des FC Red Star in letzter Instanz über die Verwirklichung der Fusion entscheiden würde, falls die vorgesehenen Gespräche mit den Gemeindeautoritäten der Stadt Luxemburg hinsichtlich einer Erweiterung der sportlichen Anlagen in Merl zu einem, beide Seiten zufrieden stellenden, Ergebnis führen würden.

Der, in der 1. Division um Punkte kämpfende, Red Star (Spora spielte in der Nationaldivision) machte allerdings vorzeitig einen folgenschweren Rückzieher.

Der 9köpfige Vorstand des Klubs sprach sich lediglich in seiner Sitzung vom 29. Januar 1982 mit der kleinstmöglichen Mehrheit für die Fusion aus, nämlich mit 5 zu 4 Stimmen. Diese Opposition kam für die Mitglieder der Verhandlungsdelegation völlig überraschend und man betrachtete die 4 Gegenstimmen als Nichtanerkennung der im Interesse des Vereins unternommenen Initiativen.

Die 3 Delegierten, der Präsident, der Sekretär sowie ein Vorstandsmitglied, zogen daraufhin ihre Konsequenzen und legten ihr Mandat nieder nachdem lange Diskussionen keine Einigung mehr herbei zu führen vermochten.

Die Schlussverhandlungen mit den Delegierten des CA Spora die, sowohl im finanziellen wie auch im technischen Bereich, weitesgehende Konzessionen an den Red Star zugestanden hatten, wurden notgedrungen eingestellt und die Fusion war zu diesem Zeitpunkt "vom Tisch" wie man so schön sagt.

Ob noch einmal Verhandlungen über eine Fusion geführt werden steht in den berühmten Sternen.

Der Chronist möchte nicht den Propheten spielen sondern abschließend einige Ratschläge für die Zukunft formulieren:

Im Leben eines Vereines sowie beim Fußballspiel kann der Wert der Vorstandsmitglieder wie auch der Spieler die volle Entfaltung nur dann finden und zum Erfolg führen, wenn alle zusammen in einem vollkommenen Mannschaftsgeist wirken. Die Interessen der einen und die Vorliebe der anderen müssen dem Wohl der Allgemeinheit weichen.

Dies ist die beste Lehrer die man aus der Vergangenheit ziehen kann - zum vollen Nutzen für die Zukunft.

Camille WAGNER

Quelle: L.W. vom 30. Mai 1987
60ième anniversaire du FC Red Star Merl-Belair

 

1987-1997

Mit den Feiern zum 60.ten Jubiläum brach der FC Red Star in eine neue Epoche auf. Das Jahrzehnt vor 1987 war leider von den Unruhen der Verhandlung zu einer möglichen Fusion mit dem Nachbarn Spora gekennzeichnet. Die harmonisch verlaufenden Festlichkeiten motivierten sowohl die Dirigenten als auch die Aktiven sich enger dem Verein zu verschreiben. Zur "Coupe du Soixantenaire" waren die Vereine CS Hollerich, Blue Boys Mühlenbach und Red Black Pfaffenthal eingeladen. Die Turniere der Jungendklassen wurden in Erinnerung an Gilbert Bourgeois und Lucien Theisen ausgetragen.

Der Zuspruch der Jugend aus dem Viertel zur kurz vorher neu geschaffenen Poussins-Mannschaft ließ neue Zukunftshoffnungen keimen. Der Vorstand war sich einig langfristig voraus zu planen um den Verein aus den unteren Spielklassen herauszuführen. Es wurde verstärkt in die Jugend investiert.

1987 nahm unsere Cadets/Junioren Mannschaft (U18) zum 2. Mal an einem hochdotierten Jugendturnier in Steinfischbach (Taunus) teil. Renommierte Gegner waren Bayern München und Borussia Mönchengladbach. In guter Erinnerung der Teilnehmer bleibt das in den Gruppen erzielte Gleichspiel(1-1) gegen Bayern München.

1988 Ein Jahr nach der erfolgreichen 60-Jahr Feier, legte sich der Red Star eine neue Fahne zu. Zu Ostern fand die Einweihung statt. Patinnen wurden die Damen Josette Friederich - Hélène Friederich - Alice Greivelding - Riette Kunen - Marie-Paul Mehlen und Irma Olinger. Paten wurden die Herren Metty Altmeisch - Mett Gillen - René Hoffmann - Marcel Müller - Jos. Pinnel und Ed Stammet. Die Feier war verbunden mit Turnieren für Junioren und ersten Mannschaften zu welchen die Vereine Sporting Bartingen - Progrès Cessingen - Tricolore Gasperich und Blue Boys Mühlenbach eingeladen waren.

Das Jahr 1989 war vom Erfolg gekrönt. Die erste Mannschaft schaffte unter dem Trainer Sylvain Raths den Aufstieg in die 1. Division - gleichzeitig stieg die Reservemannschaft in die 2. Klasse auf. Leider stieg die 1. Mannschaft (obschon in der Hinrunde noch im ersten Tabellendrittel) in der nächsten Spielzeit wieder in die 2. Division ab in der sie bis 1997 (???) verblieb.

An den Osterfeiertagen 1990 gedachte der Red Star seinem früheren Nationalspieler Norbert Bernard. Er schrieb mit (in den vierziger und fünfziger Jahren) ein Stück glorreiche Vereinsgeschichte. Zum Gedenkturnier waren die Vereine Sporting Bartringen - Blue Boys Mühlenbach und US Sandweiler eingeladen. Ali Thill (Trainer beim Nationaldivisionär CS Hobscheid) wurde dasselbe Jahr neuer Trainer im Seniorenbereich. Er blieb bis zum Saisonende 1992.

Zu Pfingsten 1991 organisierte der Red Star erstmals wieder seit vielen Jahren ein Jugendwochenende für Poussins - und Scolaires Mannschaften. Teilnehmende Vereine waren US Canach - Progrès Cessingen - Union Luxemburg - FC Mamer - Blue Boys Mühlenbach - CS Petingen und Blau-weiß Paderborn (D).

Zum 65. Jubiläum im Jahre 1992 fanden vom 20. bis 25. April Turniere und Spiele in allen Klassen statt. Eingeladen waren die Vereine Sporting Bartringen- US Canach - Daring Echternach - US Hostert- FC Kehlen - FC Mamer - FC Noertzange - Red Black Pfaffenthal - Yska Boys Simmern und Egalité Weimerskirch.

Nach Aly Thill wurde 1992 Denis Pfeiffer als Seniorentrainer verpflichtet. Mit ihm verfehlte der Red Star 1993 (3.Platz) nur ganz knapp den Aufstieg in die erste Division.

Im selben Jahr 13 organisierte der Red Star auch zum Andenken an die verstorbene Patin der Fahne Mm Hélène Friederich-Belche, vom 24. bis 30. Mai eine Sportwoche mit Turnieren für alle Jugendmannschaften. Als Gäste gaben sich die Ehre: Sporting Bartringen - Progrès Cessingen - Daring Echternach - Swift Hesperingen - Blô-Wäiss Itzig - RM 86 Luxemburg - Blue Boys Mühlenbach - CS Petingen - Una Strassen und AS Wincrange.

Am 1. Dezember 1993 verließ uns für immer, im Alter von 70 Jahren, unser lieber Freund Camille Schuller, Vize-Präsident des Red Star.

Hervorzuheben ist im Jahre 1993 dass unsere Scolaires-Mannschaft im Dezember an einem gut besetzten internationalen Indoor-Turnier in Sulzbach (Saarland) teilnahm.

Nach dem Ausscheiden von Denis Pfeiffer, als Trainer, übernahmen der Reihe nach Jos. Esslingen - Alain Schaack - Hubert Meunier (1993-1995) Jean-Paul André (1995/1996) mit unterschiedlichen Erfolgen die Geschicke der Seniors-Mannschaft in die Hand.

Am Pfingstwochenende 1994 spielte der Red Star die " Coupe Mett Gillen ", Gründungsmitglied und Fahnenpate, aus. Eingeladen waren US Emmels/St. Vith - Progrès Niederkorn und AS Wincrange.

Ein Jahr später, am 31 Mai und 3. Juni 1995, dankte der Red Star, mit einem Turnier für die Seniors-Mannschaften, seinem langjährigen verstorbenen Vize-Präsidenten Camille Schuller. In spannenden Wettkämpfen standen sich die Nationalmannschaft der CFL - Sporting Bartringen - US Emmels/St. Vith und der Organisator Red Star Merl-Belair gegenüber.

Für die Cadets-Mannschaft stand anschließend vom 4. bis 8. Juni 1995 eine Fusballreise nach Tirol auf dem Programm. Spiele wurden gegen des SC Steinbach und den TUS Matrei ausgetragen. Unvergessen für die Jugendlichen dürfte die Teilnahme am Training der Profis des FC Tirol Innsbruck sein. Dieselbe Cadets-Mannschaft wurde in der Saison 1995/1996, unter Trainer Pierre Berger, Bezirksmeister der 2. Klasse und schaffte somit den Sprung ins Oberhaus in ihrer Alterskategorie.

Vom 26. bis 30. Mai 1996 organisierte der Red Star erneut eine Jugendwoche für Poussins - Scolaires und Cadets-Mannschaften. Gäste waren Swift Hesperingen - Jeunesse Junglinster - RM 86 Luxemburg - FC Mondercange - Blue Boys Mühlenbach - CS Petingen und der Sportklub Steinach/Tirol. Die freundschaftlichen Kontakte mit den Tirolern kamen über die Österreichisch-luxemburgische Gesellschaft zustande.

In der Saison 1996/1997 übernahm Denis Pfeiffer wieder das Traineramt bei den Seniors. Die neue Altersaufteilung im Jugendbereich zwang den Red Star auf die Meldung einer Juniors-Mannschaft zu verzichten. In allen anderen Jugendklassen, so auch erstmals bei den Minimes, ist der Verein mit einer Mannschaft vertreten.

Ab beginn der Saison verstand es der neue Trainer die Junioren für die Seniors-Klasse zu begeistern. Sechs von ihnen hatten mittlerweile schon einen Einsatz bei Meisterschaftsspielen oder auch im Landespokal in der ersten Mannschaft. Diese schied erst nach einem spannenden Figth und Elfmeterschiessen gegen den Nationaldivisionnär aus Rodange aus dem Pokal aus.

Beim Schreiben dieser Zeilen waren 20 von 22 Meisterschaftsspielen ausgetragen. Der Red Star lag in der Tabelle an 2. Stelle, einen Punkt hinter der führenden Mannschaft. Ein Platz in der Qualifikation war schon gesichert. Aber der Wiederaufstieg in die 1. Divison klappte nicht.

Guy Greivelding
Broschüre: 70 Anniversaire Red Star Merl-Belair

 

 

1997 - 2002

 

Leider schaffte die 1. Mannschaft im Jubiläumsjahr den Aufstieg in die 1. Division nicht. Am letzten Spieltag scheiterte man sehr unglücklich am direkten Aufstieg. Die Barrage-Spiele gegen Una Strassen und die Seniors II –Mannschaften von Wiltz und Dudelingen gingen dann so erfolgreich aus wie erhofft. Nachdem die Merler das erste Qualifikationsspiel gegen den F91 mit 3-0 gewinnen konnten, gab es gegen Strassen eine 1-3 und gegen Wiltz II eine knappe 2-3 Niederlage. Der Aufstieg war also verpasst!

 

Dies wollten die Verantwortlichen des Red Star Merl nicht auf sich sitzen lassen und verstärkten die Mannschaft für die folgende Saison (97/98). Die Saison lief ganz erfolgreich und der Aufstieg in die 1. Division mit Trainer Dennis Pfeiffer war schon frühzeitig mit nur einer Niederlage und einem Remis gesichert. Im Pokal musste sich der Red Star mit einer überraschend starken Gegenwehr gegen Grevenmacher mit 3- 0 geschlagen geben.

 

Aber nicht nur auf sportlicher Ebene tat sich Einiges. Präsident Guy Greivelding legte nach 12 Jahren an der Spitze des Vereins sein Amt aus beruflichen Gründen nieder. Auch Vizepräsident Prosper Mehlen verzichtete nach 20 Jahren aktiver Mitarbeit auf eine Wiederwahl. Die damaligen Spieler der 1. Mannschaft sind noch heute stolz darauf, dass sie den beiden mit dem Aufstieg das schönste Geschenk für ihre lange Tätigkeit als Präsident respektiv Vizepräsident machen konnten.

Nachfolger wurde für anderthalb Jahre José Duhr. Die Saison 98/99 war weniger erfolgreich, sie wurde zu einem Kampf gegen den Abstieg. Dieser konnte jedoch in extremis durch einen Sieg am letzten Spieltag gegen den Tabellenführer RM ’86 Luxembourg mit 3-1 verhindert werden.

 

Am Anfang der Saison 1999/2000 gab es eine Serie von Niederlagen die zur Folge hatten, daß Dennis Pfeiffer den Trainerstuhl verließ. Für den Rest der Saison wurde Carlo Calmes engagiert. Die Saison wurde wieder wie die vorherige zu einem Kampf gegen den Abstieg. Jedoch gab es diesmal keinen so glücklichen Ausgang, der Abstieg war 2 Spieltage vor Ende der Saison schon besiegelt. In der Zwischenzeit hatte Claude Charnaut interimistisch die Führung des vereins übernommen. Ein Interim das bis 2001 dauern sollte.

 

Etliche Spieler verliessen den Verein, der Verein stand im Umbruch. Mit Norbert (Noll) Leszczynski wurde zu Beginn der Saison 2000/2001 ein erfahrener Trainer engagiert. Das Saisonziel war der Wiederauftsieg. Eine Serie von Niederlagen in der Hinrunde ließ dieses Ziel zuerst in weite Ferne rücken. Nach einer grandiosen Aufholjagd in der Rückrunde und bedingt durch die Fusion der Vereine Aris Bonnevoie un CS Hollerich wurde über den Weg von zwei Barrage-Spielen gegen Amis du Fischmarkt und den FC Hosingen der Aufstieg in die 1. Divisondoch noch wahr.

 

In der Jahreshauptversammlung 2001 übernahm Paul Schmit, früherer Spieler, die Vereinsführung.

Die Saison 2001/2002, die beim schreiben dieser Zeilen noch lief, wurde wie von vorne herein gewusst sehr schwer. Man spielte ab dem 1. Spieltag gegen den Abstieg. Einerseits war man, durch Spielerverletzungenbedingt vom Pech verfolgt. Andererseits gingen auch unnötig Spiele verloren. Die neu formierte Mannschaft hatte Schwierigkeiten sich an den Rythmus der höheren Spielklasse zu gewöhnen.

 

Ob sie es dennoch schaffte in der 1. Division zu bleiben, war bei Drucklegung der Broschüre noch nicht gewusst. Spätestens beim nächsten Jubiläum können wird darüber berichten.

 

Laurent Mehlen

(Broschüre 75 Anniversaire Red Star Merl-Belair)

 

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2002 – 2017

 

2002-2003 In der zweiten Division belegte man den 5. Platz und im Pokal erreicht man die vierte Runde.

2003-2004 In der zweiten Division belegte man den 9. Platz

2004-2005 In der zweiten Division belegte man den 1. Platz. Aufstieg in die erste Division.

2005-2006 In der ersten Division belegt man leider nur den 12 Platz und so folgt der Abstieg in die zweite Division. Im Pokal erreicht man die vierte Runde.

2006-2007 In der zweiten Division belegte man den 11 Platz
2007-2008 In der zweiten Division belegte man den 7 Platz

2008-2009 In der zweiten Division belegte man den letzten Platz und steigt somit in die dritte Division ab.

2009-2010 In der dritten Division belegte man den 4 Platz und verpasste den sofortigen Wiederaufstieg denkbar knapp.

2010-2011 In der dritten Division belegte man den sehr entäuschenden 10 Platz. Es kann nur besser werden, da man am Tiefpunkt angelangt ist.

2011-2012 In der dritten Division belegte man den 9 Platz.

2012-2013 In der dritten Division belegte man wie im Vorjahr Rang 9.

2013-2014 Der Aufstieg in die zweite Division wurde endlich geschafft, indem man Platz 2 belegte.

2014-2015 In der ersten Saison innerhalb der 2ten Division belegte unser Verein Platz 10. Im Pokal erreichte man die 3. Runde.

2015-2016 In der 2ten Division belegte man Platz 7 von insgesamt 14 Mannschaften. Im Pokal erreichte man die 2. Runde. In der Coupe FLF scheiterte man im Achtelfinale an Minerva Lintgen.

2016-2017 In der 2ten Division belegte man Platz 5. Gewinn der Coupe FLF, dem ersten nationalen Titel der 90jährigen Vereinsgeschichte. 3-0 Sieg gegen Erstdivisionär CS Samen in Schouweiler vor 600 Zuschauern. Im Pokal scheiterte man in der 2ten Runde am FC Monnerich.

2017-2018 In der 2ten Division belegte man wiederum Platz 5. Im Pokal scheiterte man in der ersten Runde am CS Sanem. In der Coupe FLF war im 1/16 Finale gegen den Daring Club Echternach Endstation.

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Prochain match

Championnat Spilldaag 14

Sonnden 24 Februar 2019 16h00

Luna Obercorn - Red Star

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